Baufinanzierung

Durch Eigenkapital den Zinssatz bei der Baufinanzierung senken

Eigenkapital

EigenkapitalEine Immobilienfinanzierung ist oftmals eine Entscheidung für das ganze Leben und sollte gut durchdacht werden.

Aus unserer jahrelangen Erfahrung im Bereich der Immobilienfinanzierung haben wir die 3 häufigsten Fragen der Kunden einmal aufgezeigt und werden auf diese im folgenden Artikel näher eingehen.

1. „Warum brauchen Banken überhaupt Eigenkapital von mir, die haben doch das Haus als Sicherheit?“

2.„Wie bekomme ich denn einen günstigsten Zinssatz bei den Banken?“

3. „Wie viel Eigenkapital benötige ich für meine Baufinanzierung?“

1. „Warum brauchen Banken überhaupt Eigenkapital von mir, die haben doch das Haus als Sicherheit?“

Um die erste Frage zu beantworten, müssen wir uns in die Lage der Banken versetzen. Diese orientieren sich bei der Kreditvergabe an dem sogenannten Beleihungswert einer Immobilie. Das ist der Wert, mit dem die Bank die Immobilie samt Grundstück bewertet. Beim Hauskauf ist die Bewertungsgrundlage der Kaufpreis. Beim Neubau sind es das Grundstück und die Herstellungskosten.

Wichtig: Bei einem Haus- oder Wohnungskauf entstehen in der Regel nicht nur die Kaufkosten für das eigentliche Objekt, sondern auch die sogenannten Kaufnebenkosten. Diese ergeben sich aus der Grunderwerbsteuer, Notar- Grundbuchkosten und Maklergebühren. Sie erhöhen aber nicht den Beleihungswert. Natürlich überprüfen die Banken, ob der Kaufpreis bzw. die Neubaukosten für sie angemessen sind.

Was hat das nun mit dem Zinssatz und dem Eigenkapital zu tun?

Das können wir Ihnen am besten anhand eines Beispiels zeigen:

Der Käufer erwirbt eine Immobilie für 300.000 Euro in Niedersachsen. Folgende Gesamtkosten fallen an:

Beispiel Kosten Hausfinanzierung

 

Zur Absicherung von Finanzierungen verlangen Banken werthaltige Sicherheiten. Falls der Kreditnehmer die Finanzierungsraten nicht mehr leisten kann (Ausfallrisiko), hat die Bank die Möglichkeit, die Immobilie zu veräußern.

Im obigen Beispiel müsste eine finanzierende Bank dem Käufer 335.280 Euro leihen und bekommt als werthaltige Sicherheit 300.000 Euro (Beleihungswert). Im Fachjargon wird das als 111,76 % Beleihungsauslauf bezeichnet. 100% Beleihungswert (300.000 €) + 11,76% Nebenkosten.

Häufig finanzieren Banken nur den Beleihungswert und lehnen Finanzierungen ohne Eigenkapital ab, bzw. lassen sich das erhöhte Ausfallrisiko in Form eines „höheren“ Darlehenszinses vom Kunden bezahlen.

Hier knüpft unsere zweite Fragestellung an.

 

2. „Wie bekomme ich denn einen günstigsten Zinssatz bei den Banken?“

Einfach ausgedrückt gilt für die finanzierende Bank: Je mehr Eigenkapital der Käufer hat, desto kleiner das Ausfallrisiko für die Bank. Je kleiner das Ausfallrisiko für die Bank, desto günstiger der Zinssatz für den Kreditnehmer. 

Hier als Beispiel die Zinsaufschläge einer überregionalen Bank:

Zinsaufschlag nach Beleihungsauslauf (BLA)

Zinsaufschlag Bank

Unser Beispielkäufer mit 111,76 % Beleihungsauslauf (BLA) würde also in die letzte Kategorie fallen und 1,07 % Zinsen mehr zahlen als der Käufer, der z.B. nur 180.000€ finanzieren muss (60% von 300.000€ Beleihungswert = 180.000 Euro - demnach kein Zinsaufschlag).

Das Eigenkapital kann sich also erheblich auf den Zinssatz auswirken.

 

3. „Wie viel Eigenkapital benötige ich für eine Finanzierung?“

Wie viel Eigenkapital genau zur Verfügung stehen sollte, kann nie pauschal beantwortet werden. Ein grober Richtwert der Eigenkapitalquote liegt bei ca. 20-30% des aufzunehmenden Darlehens. Der Vorteil für den Kreditnehmer liegt dann darin, dass ihm die Banken verbesserte Zinskonditionen anbieten können, wodurch die Gesamtfinanzierung günstiger und attraktiver wird.

Gerade für jüngere Personen ist die oben genannte Eigenkapitalquote häufig schwer zu erreichen. Wie bereits in einem anderen Artikel von uns beschrieben, ist auch eine Finanzierung mit einer geringeren Eigenkapitalquote bzw. ohne Eigenkapital möglich. Hierbei sollte man aber auf jeden Fall einige Dinge beachten und sich von einem Experten genauestens beraten lassen.

Beratung ist wichtig!

Kreditinstitute haben unterschiedliche Bewertungssysteme und unterschiedliche Zinsaufschläge. Wie Sie trotzdem eine optimale Finanzierung bekommen, können wir Ihnen zeigen.

Wir bieten:

  • günstige Darlehnszinsen (oftmals günstiger als die eigene Hausbank)
  • flexible Termingestaltung (auch nach den banküblichen Öffnungszeiten)
  • Uns, als direkten Ansprechpartner vor Ort in Bad Essen
  • große Auswahl an Finanzierungsvarianten

 

Welche Kosten entstehen für Sie und wie werden wir bezahlt?

Wir beraten Sie kostenlos und unverbindlich, in wieweit eine Finanzierung für Sie möglich und sinnvoll ist. Sollten wir eine Finanzierung für Sie in die Wege leiten können, so zahlen Sie keine zusätzliche Beratungsvergütung.
Diese erhalten wir direkt von der jeweiligen Bank/Versicherung/Bausparkasse und wird nicht gesondert abgerechnet.Kommt nach unserer Beratung keine Finanzierung zustande, zahlen Sie ebenfalls keine Beratungsvergütung!

Somit gehen Sie kein Risiko ein und können sich unverbindlich beraten lassen.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie an einer kostenlosen und unabhängigen Beratung interessiert sind, dann kontaktieren Sie uns gerne. Sie können über das folgende Eingabeformular Ihre Kontaktdaten angeben, Fragen stellen oder um einen Rückmeldung bezüglich eines Termins bitten. Sie können uns aber auch gerne direkt telefonisch kontaktieren oder unser Angebot der Online-Beratung in Anspruch nehmen.

 

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